Bei angenehmen 24°C schlendere ich auch an diesem Nachmittag zur Kontrolle meines Reviers ums Haus und durch den Garten. Alles ist ruhig. Vögel sitzen unerreichbar auf den Bäumen, die Blumen sind wie immer im Beet und die Mäuse halten ihre Löcher besetzt. Etwas spannender könnte es ja schon sein, fast langweile ich mich ein wenig. Von einer Sekunde zur nächsten ist es vorbei mit der Ruhe. Wie ich so den Garten durchquere, gerate ich in einen Hinterhalt. Durch eine Lücke in der Hecke springt ein riesiges, schwarzes, zotteliges und sehr lautes Tier hinter mir her. Ziemlich erschrocken stürze ich auf die schützende Katzenklappe zu und springe hinein. Eigentlich hätte ich ja auch meine „ausgefahrenen Samtpfoten“ einsetzen können, aber ich war für den Moment viel zu aufgeregt und hab’s vergessen. Ich kann beobachten wie sich dieses Ungeheuer abwendet, und das gemeinschaftliche Wassernapf plündert. Seine Schnautze ist sooooo groß, das ich glaube es bleibt fest auf seiner Nase stecken und ernimmt es mit! Aber ohne mich, das gehört uns. Meine Menschin, die zufällig am Fenster ist, schaut sich das Spektakel an, nimmt mich in ihre Arme und erklärt mir: Schau, der alte Cockerspaniel hat nur Durst! Ganz oft nach dem Spaziergang mit seinem Frauchen kommt „Hexe“ hier vorbei und schlabbert euch nur das Wasser weg. So ist das halt wenn man schon alt ist, spazieren gehen ist anstrengend und macht durstig. Natürlich lässt sie unser Näpfchen stehen!

Und um jetzt mal die Wahrheit zu sagen, ich bin eigentlich auch nur zum Fototermin nach Hause gegangen.
Wer hat schon Angst vor so einem bißchen „Hexe“
September 9, 2009
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So ein kleines Katzenleben ist schon recht anstrengend. Schätzungsweise 4 Monate bin ich schon alt und lebe seit 7 Wochen mit meiner neuen Familie. Nach wie vor bin ich recht misstrauisch, lasse mich aber von der Menschin auch schon mal streicheln wenn Ikkie oder Wahoo dabei sind. Von den beiden kann man soooo viel lernen. Deshalb muss ich auch jedes Mal wenn einer der beiden durch die Katzentür hinein kommt, meine kleinen Äuglein öffnen und ganz nah an jeglichem Geschehen dabei sein. Bedeutet aber auch: Ziemlich wenig Schlaf für mich. Hmmm, dabei steht in so ’ner Katzenzeitung, dass ich im Schlaf wachsen würde. Ob ich jetzt wohl eher klein bleibe? Meinen Menschen würde es freuen, aber ich denke ich bin schon ein wenig gewachsen, findet ihr nicht???

September 8, 2009
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Nicht das man noch glaubt ich, Ikkie, hätte das Schreiben verlernt, aber ich bin total im Stress. Tagsüber ist es so heiß, da muss man einfach schlafen und in der Nacht … gibts noch immer soooo viel zu entdecken, da hab ich einfach keine Zeit. Nun wo es mal etwas kühler ist, habe ich mich entschieden einen Wellnesstag einzulegen. Erst lasse ich mich mal anstänig von meiner Menschin schubbern, dann beschäftige ich mich mit meiner neuen Schwester bis sie mir auf den Keks geht. Um sie abzuschütteln fauche ich sie gemein an und hau ihr eins zwischen die Ohren. In der Regel reicht das schon. Wenn sie geschnallt hat das mit mir nicht mehr gut Kirschen essen ist, werfe ich mich auf meine Fensterliege und …

… lasse mir die Sonne auf den Bauch scheinen. Wenn das kein perfekter Tag ist.
September 2, 2009
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Nun ist es aber doch soweit. Mit einem Leckerchen lockt mich meine Menschin in ihren „riiiiiesigen Pranken“, die mich trotz heftiger Gegenwehr fest umklammern und mal wieder in die doofe Transportkiste stopfen. Dann werde ich zum Auto geschaukelt und die Reise nach Rüsselsheim geht los. Erst bin ich schrecklich aufgeregt und lecke ständig mein Mäulchen vor Angst, dann entspannt mich das Autofahren und die beruhigenden Stimmen meiner Menschen. Das hält aber nur solange an, bis wir alle aussteigen und zur Anmeldung gehen. Es riecht nach Hund, Katze, Maus und überall sind fremde Geräusche zu hören, die mich an meine Vergangenheit hier erinnern. Ich zittere wie Espenlaub vor Furcht, meine Menschen könnten mich möglicherweise wieder hierher zurück bringen. Sie treffen auf die Frau die mich ihnen vor 5 Wochen vorgestellt hat und loben meine tolle Entwicklung. Anschließend geht’s zum Behandlungsraum. Ein kurzes Gespräch mit der Tierärztin, dann geht der Deckel meines Gefängnis auf. Platt liege ich am Boden und ahne schon das ich nicht mehr ausweichen kann, da ist es schon passiert. Mit routiniertem Griff werde ich zurechtgesetzt und ruckzuck ist der Chip platziert und die Impfung vollzogen. Deckel wieder zu! Und das ganze ohne ein Piep von mir. Wieder zuhause, entziehe ich mich der Nähe zu meinen Menschen und gönne mir ne Mütze Schlaf, böse bin ich ihnen aber nicht. Schon bald komme ich zurück und nehme an ihrem Leben wieder teil … wohl wissend, dass ich jetzt schon ganz gut gegen Katzenseuche, Katzenschnupfen und sogar Tollwut geschützt bin aber auch wissend das ich in 4 Wochen nochmals diesen Pieks über mich ergehen lassen muss
August 28, 2009
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Noch immer ist das Thema „Impfen“ hoch aktuell. Nach meiner geglückten Flucht aus der Transportkiste lässt die Menschin nichts unversucht mich mit diesem blöden Behältnis vertraut zu machen – ohne Erfolg! Da dieses weiterhin nicht von Erfolg gekrönt ist versucht es die Dame des Hauses mit der Überrumpelungstaktik. Nach einem gemeinsamen Nickerchen (sie im Bett, ich im Kleiderschrank) sitzt sie vor mir und beobachtet mich. Ich beobachte sie zurück und schwupps haben mich ihre zwei Hände geschnappt, die mich eisern festhalten und in die Kiste stecken. Mein kleines Herz schlägt bis zum Hals und ich denke nur: „Oh weh, schon wieder gefangen!“ und heute sind leider alle Fluchtwege versperrt. Nachdem ich mich in mein Schicksal gefügt habe wird aber schon bald die Tür wieder geöffnet: Pech für die Menschen, – Glück für das Kätzchen … Nach telefonischen Voranmeldung im Tierheim stellt sich heraus, dass die Tierärztin nicht da ist und ich mir damit die Freiheit zurückerobert habe.
Die Menschin hat ziemlich Angst das dünne Vertrauensverhältnis zerstört zu haben, dass wir mittlerweile zueinander haben. Aber schon eine Stunde und ne Katzenwust später durfte sie mir schon wieder übers Fell streichen.
August 26, 2009
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Neulich hab ich gesehen wie Wahoo aus den Händen unserer Dosenöffnerin Katzenwurst frisst. Hmm, die riecht total lecker und Neugierde treibt mich dazu an, die Scheu vor ihren Händen zu ignorieren und es dem Kater nachzumachen. Als er auch noch Malzpaste aus der Tube lutscht ist es mit der vornehmen Zurückhaltung auch vorbei. Beim Nachmachen lasse ich sogar zu, dass sie mir vorsichtig den Rücken streichelt. Dabei sagt sie: „Ei, die Katze machen“ als sei ich ein Baby – dabei bin ich doch schon gewachsen! Eigentlich ganz angenehm wenn sie mein Fell berührt, dass kann sie öfter machen
August 20, 2009
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Also jetzt wo ich mich wieder beruhigt habe, muss ich euch unbedingt erzählen wie es mir heute ergangen ist. Mit List und Tücke haben mich meine Menschen in die Transportkiste gelockt, mit der sie mich aus dem Tierheim Rüsselsheim abgeholt haben. Das setzen eines Transponders und Impfen steht auf dem Plan, was auch immer ich mir darunter vorstellen kann. Auf jeden Fall lots mich die Frau mit der Lasermaus in diese Transportkiste und verschließt hinter mir die Tür. Hilfe… ich bin gefangen, schießt es mir durch mein kleines Katzenköpfchen. Da sitze ich mit weit aufgerissenen Augen und suche einen Fluchtweg …
Blöderweise hat die Frau vergessen den Deckel zu verschließe und so verdufte ich über den „Notausgang“ während sie die Tierheimunterlagen holt. Als sie erneut vor der Kiste steht bin ich schon weg und sie schaut dumm aus der Wäsche J hi hi hi. Ein erneuter Versuch mich in die Box zu locken scheitert kläglich und so wird die gesamte Aktion vertagt.

August 18, 2009
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Noch immer will ich lieber nur im Badezimmer bleiben weil ich mich dort sicher fühle und blendend auskenne. Doch um mich an weitere Alltagsgeräusche zu gewöhnen wird meine schützende Tür geöffnet und damit mein Abenteuerspielplatz vergrößert. Ich bin mit den Menschen alleine, die Terrassentür ist geschlossen und meine Geschwister sind irgendwo draußen unterwegs (rein oder raus können sie ja nun mit der Katzenklappe), wir sind also ungestört. Trotz bester Voraussetzungen kann ich mich nicht überwinden mein schützendes Badezimmer zu verlassen, selbst das Bespielen bei geöffneter Tür reizt meine Neugierde nicht. Höhöhö, das glauben sie zumindest. Kaum wird’s dunkler und das Licht wird angeschaltet, kann mich nichts mehr halten. Todesmutig verlasse ich das Bad und kreuze zuerst das Katzklo meiner Geschwister. Sehr vorsichtig nehme ich Schnupperprobe um Schnupperprobe denn die zwei sollen ja nicht gleich merken das ich spioniere! Im noch recht schüchternen Schleichgang bewege ich mich anschließend durchs Wohnzimmer. Zuerst schützend an den Wänden entlang, dann mutiger werdend auch mittig durch den Raum. Die Menschin sitzt auf dem Sofa und lockt mich mit leiser Stimme und ruft immer wieder: „Pünktchen, kleines Pünktchen, komm mal zu mir, meine kleine, mutige Katze!“ Natürlich komme ich – ganz schnell die Beine der Dame angestupst und sofort wieder weg! Wahoo kommt durch die Katzklappe und zu zweit wird darauf geachtet, das es heute Abend friedlich zugeht. Ich bin alles gleichzeitig. Schüchtern, ängstlich, mutig und neugierig. Ich glaube Wahoo auch. Der kuckt mich immer so abwartend an, er setzt sich hin und beobachtet mich, seine Ohren sind aufmerksam, der Schwanz liegt ruhig, sein Fell liegt glatt am Körper und auch an seinen Schnurrhaaren lässt sich keine Abneigung gegen mich erkennen. Einmal komme ich ihm zu nah weshalb er mich mal sicherheitshalber anfaucht, das ist okay aber es hemmt mich nicht wirklich. Als es ihm zuviel wird, verschwindet er durch die Katzenklappe und ich kann jetzt endlich auch die höheren Etagen erklimmen.

Damit meine ich im Wohnzimmer: Fernsehtisch, Sofa, Kratzbaum, Liege, im Essbereich mache ich mich mit Stühlen, Esstisch und den Fensterbankliegen vertraut. Der erste Versuch auf die Küchenzeile zu springen scheitert kläglich. Wie der „Cliffhanger“ persönlich hänge ich an der Arbeitsplatt, kann mich aber nicht halten (weil der Mist viel zu glatt ist). Den Nächsten Versuch unternehme ich in Etappen über die Stühle im Esszimmer. Das ist deutlich erfolgreicher, aber als ich zur Ordnung gerufen werde stürze ich mich ein wenig ängstlich mit nem „Mördersprung“ wieder hinunter. Es ist schon spät als ich mich ins heimische Badezimmer zurückziehe und das Adrinalin in meinem kleinen Körper ist noch nicht abgebaut. Meine mich schützende Tür wird geschlossen und ich spiele noch ein wenig alleine mit meinen plüschigen Freunden bis mir die Äuglein zufallen. Was für ein Tag! Auf diesem Foto erkennt man ganz deutlich die Pünktchen unter meinem Bauch. Jeden Tag kontrolliert meine Dosenöffnerin während dem gemeinsamen Spielen ob sie noch da sind. Finde ich echt witzig, denn die bleiben ja für immer aber der Frau machts Spass mich ganz vorsichtig mit der Angel dahin zu kieksen. Na dann, zeig ich halt meinen Bauch!!!
August 8, 2009
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Also heute ist ein sehr anstrengender Tag. Wegen der Hitze bin ich und meine Schwester Ikkie nicht sehr unternehmungslustig. Morgens nach dem Aufstehen und einer anständigen Mahlzeit ist es noch recht kühl. Wir beschließen gemeinsam im morgendlichen Ritual ein wenig Fangen zu spielen bis wir mal wieder von Mr. Bond gestört werden. Der kann uns schon frühs nicht leiden und beginnt uns zu jagen. Die Menschin und ihr feines Gehör registrieren diesen Ärger sofort und stärkt uns den Rücken mit ihrer bloßen Anwesenheit.
Mr Bond zieht sich wiederwillig zurück. Ikkie, das freche Ding, lässt sich daraufhin nicht 2 mal bitten und läuft ihm provozierend nach (wohlwissend das die Hausherrin immer noch hinter ihr ist)! Das wiederum kann sich Mr. Bond nicht bieten lassen und stürzt urplötzlich auf sie zu. Zum Glück sind Katzen eigentlich Wasserscheu und die Menschin hat mitgedacht: Ein kurzer Wasserstrahl aus einer Blumenspritze in ihrer Hand stoppt diesen „Hau-Drauf“ der sich daraufhin endgültig zurückzieht, ein weiterer Strahl trifft meine Schwester Ikkie, der angewiesen wird endlich den Nachbarskater nicht mehr zu provozieren und den Weg nach hause anzutreten. Ich habe alles aus einer ungefährlichen Stelle beobachtet und den Atem angehalten (bei dieser Vorstellung hat mir die alte Verletzung sofort wieder weh getan).

Ich selber bin nur wenig aus dem Haus gegangen, weil es so warm war aber Ikkie war fast den ganzen Tag nicht zu sehen (sogar zum Fressen kam sie wegen der Hitze nicht). Erst am späten Nachmittag ist sie nach Hause gekommen um ein Schläfchen zu halten. Nach einer abendlichen Mahlzeit haben wir uns dann ins Revier aufgemacht. Mal schauen ob alles in Ordnung ist, wen man so trifft und was es sonst noch so gibt. Gegen 21.30 Uhr bin ich wieder zu Hause. Fast immer bin ich vor Ikkie da, so auch heute. Im Normalfall kommt sie ne halbe Stunde später. Nur nicht heute! Um 22.30 geht die Menschin auf die Pirsch. Sie will meine Schwester in ihrem Revier abholen kann sie aber nicht finden. Nur einmal hört sie ein kurzes Maunzen aber danach nix mehr und so geht sie alleine zurück nach hause. Aber als Ikkie nach 23 Uhr noch immer nicht da ist, wird der Dosenöffner unruhig und macht sich erneut auf die suche … nach mehrmaligen rufen bzw pfeifen wird sie fündig. Kläglich jammernd marschiert Ikkie hinter einem sehr hohen Gartenzaun auf und ab, während die Menschin einen Durchschlupf sucht aber nicht findet. Sie lässt ihr kleines Mädchen schweren Herzens allein zurück und eilt nach Hause um ihren Mann zu aktivieren. Bis der komplett angezogen und mit Schuhen ausgestattet war, hat die Angst vor dem alleine im fremden Garten zurückzubleiben wohl den ganzen Gartenzaun versetzt. Jedenfalls kommt sie im gestreckten Katzengalopp und lautstark „ikkend“ auf unsere Menschen zugerannt. Folgsam geht sie mit hinein! Was für ein Abenteuer!!! Allerdings haben nicht nur die Menschen sondern auch wir Katzen bemerkt das heute Vollmond ist. Der Macht auch uns verrückt. Ich habe die nächste Stunde gejammter wie ein ganz Großer und dabei meinem Namen „Wahoo“ alle Ehre gemacht. Sonnst schlafe ich schon ganz fest auf meiner Fensterbankliege aber gestern??? Auch Ikkie will direkt nach ihrer Ankunft schon wieder auf die Strasse und nervt unsere Menschen, aber die beiden haben eindeutig die besseren Nerven. Wir müssen uns also ins Schicksal fügen und bestrafen sie mit Schmuse-Entzug. Auch am Morgen ist die Begrüßung etwas weniger herzlich als sonst und obwohl die Terrassentür geöffnet wird beschließen wir dieses zu ignorieren. Aber auch dafür ist unsere Menschin gewappnet. Sie schließt die Tür und während wir drinnen bleiben (jetzt müssen) gießt sie die Blumen und genießt die kühle des beginnenden Tages. Wenig später öffnet sie die Tür erneut, wir stürzen sofort hinaus und alles ist vergessen!
August 7, 2009
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Will nur schnell erzählen wie es mir so geht. Habe in den letzten Tagen meine neuen Geschwister Wahoo und Ikkie kennen gelernt. Die sind schon recht merkwürdig. Wahoo findet es eigenartig, dass ich wie eine Katze aussehe aber viel kleiner bin als seine sowieso kleine Schwester. Ich glaube ja, dass er noch nie ein Katzenkind gesehen hat. Wo und vor allem wann auch? Katzenpapa kann er schließlich nicht werden, da hat der Tierarzt für gesorgt … sagen meine Menschen!
Und dann Ikkie, ein ganz besonderer Fall. Ich will ja nicht übertreiben, aber ich finde sie ist nur unwesentlich größer als ich … Wenn sie an der Badezimmertür vorbei kommt, fange ich immer ganz laut an zu schnurren (Die Menschin behauptet ich würde brummen) weil sie mich an meine Mama erinnert. Scheint ihr aber nicht zu gefallen denn sie faucht 2 bis 3 mal sehr herzhaft und verschwindet dann.
Nachdem die Katzenklappe für die beiden montiert ist, lässt man auch hin und wieder die Badezimmertür auf und ich kann, wenn ich allen Mut zusammen nehme, auch schon den Lebensbereich meiner Menschen untersuchen. Das geht natürlich nur Schritt für Schritt, denn für die ganze große Wohnung bin ich noch nicht mutig genug. Bei einem dieser Ausflüge will ich mit Wahoo Bekanntschaft schließen aber der hat noch mehr Angst vor mir, als ich vor ihm und rennt davon. Bei Ikkie ist die erste reale Begegnung sehr von Neugierde geprägt. Ich verstecke mich schüchtern in meiner Höhle aber strecke dann doch leicht vorwitzig mein Näschen raus. Sie tut eher unbeteiligt und läuft selbstbewusst im Badezimmer umher, doch die Höhle die sonst nicht hier steht interessiert sie sehr … und sie weiß das ich darin sitze!
Sie kommt mir ganz nah und wir stehen uns erstmals Nase an Nase gegenüber. Die Spannung steigt … plötzlich, als ich es kaum noch aushalten kann, faucht sie 2 mal, dreht sich auf dem Pfötchen um und verschwindet! Uff, soviel Adrenalin kann mein kleiner Körper kaum bewältigen und so bin ich froh, dass meine Menschen die Tür schließen und mir etwas Ruhe gönnen.
August 5, 2009
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