Hmm, frische Sardellen

Heute haben unsere Menschen eine große Anzahl verschiedener Lebensmittel für ihre Näpfe erjagt und sogar mit uns geteilt. Ganz viele kleine Fische haben sie aus einem Wasser in unserer Nähe geangelt und haben sich dabei wohl ziemlich schlau angestellt (so viele Fische in so kurzer Zeit – nicht schlecht!) Sardellen heißen die kleinen Fischchen und duften so lecker das ich, Ikkie, es kaum aushalten kann und nicht warten will bis sie in meinem Schälchen liegen sondern meine Menschen anbettle bis sie mir die Fische direkt in mein „Schnäuzchen“ stecken. Hmm sind die gut, die hätte ich nicht besser angeln können!

Ich, Pünktchen,die kleine Architektin

Währen meine Stiefschwester Ikkie die großen Pappkartons lediglich als erhöhte Sitzposition betrachtet um sich vor mir zurückzuziehen, betreibt mein Stiefbruder Wahoo, das Katerchen eigentlich nur kreative Zerstörung. Ich hingegen möchte mich zuallererst mal an verschiedenen beteiligten Stellen zur Beschaffung von Baumaterial bedanken. Danke, das ich schon seit so vielen Wochen eine neue Familie mit Bediensteten und Katzengeschwistern habe, dass das Personal auf ausreichend Futternachschub achtet und Danke an Zooplus, den Online-Zooversand der dafür sorgt das der Nachschub in vernünftigem Baumaterial versendet wird. Dann darf natürlich auch die Postfrau nicht vergessen werden. Eine recht zierliches Persönchen die auch noch alles bis zur Wohnung schleppen muss. DANKE an alle!

Nun erzählen ich aber endlich von meinem Architekturstudium. Den im Bild zu sehenden Karton bekommen wir mit einem viel zu kleinen Eingangsportal an der Front und schießschartengroßen Fensterchen an den Seiten. Unser Personal hat’s echt gut gemeint und sogar ne Decke rein gelegt … aber Ahnung von Wohneigentum haben die nicht.

Völlig unzureichend wenn mich einer fragt, aber was wissen Menschen schon von unseren Bedürfnissen. Also mache ich mich an den Umbau der Hütte: zuerst vergrößere ich den Eingang soweit, das auch Wahoo seiner Stellung als Kater würdig, aufrecht in die Hütte laufen kann.

Auch unsere Bediensteten werden aufmerksam und räumen täglich den anfallenden Bauschutt weg. Mittlerweile steht der Besen immer da.

Nachdem das Projekt „Eingang“ erfolgreich beendet ist, denke ich mir so, dass es für Tiere wie uns immer gut ist, einen Notausgang zu haben. Also mache ich mich dran, das Fensterchen auf der linken Seite so weit zu vergrößern, dass zumindest ich als scheueste von uns dreien die Hütte bequem, die anderen beiden aber zur Not auch verlassen  können.

Mein neuestes Projekt heißt: Oberlicht. Es ist nicht ganz einfach, einen Anfang zu finden, aber ich gebe nicht auf denn die Idee ein bisschen Tageslicht in die Hütte zu bringen ist großartig und einen positiver Nebeneffekt gibt es dabei auch: in Zukunft können wir bei Gefahren von oben noch schneller reagieren.

Da soll nochmals einer sagen, wir Katzen sind keine Intelligenten Tiere!

Durscht oder Badetag

Draußen ist es grau, die Pflanzen sind schon lange nicht mehr grün und alles sieht ein wenig trostlos aus. Da kommt ein bisschen Spaß grade recht. Auf dem Rückweg vom Reviergang treffe ich auf meine Schwester Ikkie und wir zusammen dann unsere Menschin, die dabei ist den Garten „winterfest zu machen“. Als sie uns sieht und ruft, sprinten wir los: Wer zuerst da ist…!!!  Mein Adrenalin schlägt wohl Purzelbäume, jedenfalls vergesse ich zu bremsen und habe nur noch die Möglichkeit auf die Kante des Holzbottichs zu springen oder dagegen zu prallen.

Natürlich entscheide ich  mich zu einem wenig eleganten  Sprung und kann noch grade so das Gleichgewicht halten aber damit keiner merkt wie erschrocken ich selber bin, balanciere ich noch ein bisschen auf der Umrandung herum und tue so, als hätte ich schrecklichen Durst und müsste daher den Terrassenteich austrinken. Das hätte ein kühles Bad geben können. Ich glaube mein Mensch hat sich erschrocken und meine Schwester … die hat gegrinst!

Erster Herbst für Pünktchen

Obwohl ich, Pünktchen noch nicht nach draußen darf, erlebe ich doch deutlich den Herbst!

Oft bin ich sehr müde oder zumindest dösig und schmeiße mich dann zum Schlafen in die Betten unseres Personals, auf die Liege oder nehme das Sofa in Beschlag und kuschel mich in die Decke. Meine Lieblingsplätze gebe ich nur frei oder teile sie mit meinen Menschen gegen ausreichende Streicheleinheiten:

Ikebana in Hessen

Hallo zusammen, ich bin’s, das Pünktchen. Schnell will ich noch was loswerden. Das Gärtnern macht mir mächtig viel Spaß und so entscheide  ich mich noch schnell zur Teilnahme an nem japanischen Kurs. Mit der Sprache haperts noch ganz schön, aber Ikebana – ne japanische Kunst der grünen Pfoten ist Klasse und hier zeig ich euch meinen Abschlußarbeit. Was sagt Ihr dazu?

Das I-Tüpfelchen liegt im Zusammenspiel der japanischen Blumenkunst im hessischen Bembel.

Es wird kühler

Merklich kühler ist es in unserem Revier, das Gras ist wieder grün und die Bäume bunt. Manche lassen ihre ersten Blätter fallen. Morgens ist es oft nebelig, auf den Autos glänzt so helles Zeug das sich kalt anfühlt, die Wassertonne im Garten ist voll vom Regen und selten sind Sonnenstrahlen zu sehen. Unfreundlich ist die Zeit die unsere Menschen Herbst nennen. Es ist der erste den wir als Freigänger erleben, aber wir beißen die Zähne zusammen und beharren weiterhin auf unsere Revierkontrollen. Die sind jetzt nicht mehr so ausgiebig, und wir schauen öfter mal zu Hause rein, was schon deshalb reizvoll ist, da der im Sommer kühle Fußboden jetzt erwärmt wird – das hat uns schon letztes Jahr total gut gefallen hat. Manchmal schimpft die Menschin mit uns, denn anstatt am Tag die letzten Sonnenstrahlen im Freien zu genießen liegen wir nun auf dem warmen Boden rum und dösen vor uns hin. Und wenn’s dunkel ist und das Thermometer unter 8°C zeigt wollen wir hinaus. Zurück kommen wir erst wenn wir uns eiskalt anfühlen oder Ikkie mal wieder Mäuse anschleppt.

Die Gärtnerin

Gut eingewöhnt habe ich mich in die Umgebung meiner neuen Geschwistern und ihrem Personal. Aber ich langweile mich manchmal wenn die beiden „Großen“ auf Tour sind und ich weiterhin zuhause bleiben muss. Ich versuche alles aufzuholen wenn sie heim kommen aber Wahoo weist mich energisch in meine Schranken wenn ich ihm auf den Keks gehe und Ikkie haut lieber wieder ab wenn ich sie nerve. Nun hab ich mir überlegt mir ein Hobby zu suchen. Ich glaube als Gärtnerin wäre ich geeignet.

Ist für mich ja auch im Augenblick der einzige Weg was von der Natur zu erleben. Ob ich alles richtig mache weiß ich nicht, aber ich geb mir große Mühe.

Hundebesuch

Bei angenehmen 24°C schlendere ich auch an diesem Nachmittag zur Kontrolle meines Reviers ums Haus und durch den Garten. Alles ist ruhig. Vögel sitzen unerreichbar auf den Bäumen, die Blumen sind wie immer im Beet und die Mäuse halten ihre Löcher besetzt. Etwas spannender könnte es ja schon sein, fast langweile ich mich ein wenig. Von einer Sekunde zur nächsten ist es vorbei mit der Ruhe. Wie ich so den Garten durchquere, gerate ich in einen Hinterhalt. Durch eine Lücke in der Hecke springt ein riesiges, schwarzes, zotteliges und sehr lautes Tier hinter mir her. Ziemlich erschrocken stürze ich auf die schützende Katzenklappe zu und springe hinein. Eigentlich hätte ich ja auch meine „ausgefahrenen Samtpfoten“ einsetzen können, aber ich war für den Moment viel zu aufgeregt und hab’s vergessen. Ich kann beobachten wie sich dieses Ungeheuer abwendet, und das gemeinschaftliche Wassernapf plündert. Seine Schnautze ist sooooo groß, das ich glaube es bleibt fest auf seiner Nase stecken und ernimmt es mit! Aber ohne mich, das gehört uns. Meine Menschin, die zufällig am Fenster ist, schaut sich das Spektakel an, nimmt mich in ihre Arme und erklärt mir: Schau, der alte Cockerspaniel hat nur Durst! Ganz oft nach dem Spaziergang mit seinem Frauchen kommt „Hexe“ hier vorbei und schlabbert euch nur das Wasser weg. So ist das halt wenn man schon alt ist, spazieren gehen ist anstrengend und macht durstig. Natürlich lässt sie unser Näpfchen stehen!

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Und um jetzt mal die Wahrheit zu sagen,  ich bin eigentlich auch nur zum Fototermin nach Hause gegangen.

Wer hat schon Angst vor so einem bißchen “Hexe”

So müde

So ein kleines Katzenleben ist schon recht anstrengend. Schätzungsweise 4 Monate bin ich schon alt und lebe seit 7 Wochen mit meiner neuen Familie. Nach wie vor bin ich recht misstrauisch, lasse mich aber von der Menschin auch schon mal streicheln wenn Ikkie oder Wahoo dabei sind. Von den beiden kann man soooo viel lernen. Deshalb muss ich auch jedes Mal wenn einer der beiden durch die Katzentür hinein kommt, meine kleinen Äuglein öffnen und ganz nah an jeglichem Geschehen dabei sein. Bedeutet aber auch: Ziemlich wenig Schlaf für mich. Hmmm, dabei steht in so ’ner Katzenzeitung, dass ich im Schlaf wachsen würde. Ob ich jetzt wohl eher klein bleibe? Meinen Menschen würde es freuen, aber ich denke ich bin schon ein wenig gewachsen, findet ihr nicht???

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Ein Sonnenbad

Nicht das man noch glaubt ich, Ikkie, hätte das Schreiben verlernt, aber ich bin total im Stress. Tagsüber ist es so heiß, da muss man einfach schlafen und in der Nacht … gibts noch immer soooo viel zu entdecken, da hab ich einfach keine Zeit.  Nun wo es mal etwas kühler ist, habe ich mich entschieden einen Wellnesstag einzulegen. Erst lasse ich mich mal anstänig von meiner Menschin schubbern, dann beschäftige ich mich mit meiner neuen Schwester bis sie mir auf den Keks geht. Um sie abzuschütteln fauche ich sie gemein an und hau ihr eins zwischen die Ohren. In der Regel reicht das schon. Wenn sie geschnallt hat das mit mir nicht mehr gut Kirschen essen ist, werfe ich mich auf meine Fensterliege und …

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… lasse mir die Sonne auf den Bauch scheinen. Wenn das kein perfekter Tag ist.